Projektübersicht

"SchreiBabyAmbulanz" Emotionale erste Hilfe für (werdende) Eltern, Babys und Kinder bis 3 Jahre.

Schwangerschaft, Geburt und das Leben mit einem Neugeborenen stellen eine der bedeutendsten Veränderungen in einem Leben dar. Nur wenige Eltern sind darauf vorbereitet, dass es Babys gibt, die viel schreien, heftige Schlafprobleme haben und sich nicht beruhigen lassen. Diese neue Lebenssituation ist häufig mit extremen Belastungen verbunden, die ein großes Krisenpotential besitzen.

Kategorie: Kinder & Jugend

Stichworte: Familien, werdende Eltern, Krisenbegleitung, Schreibaby

Finanzierungszeitraum 04.10.2017 08:59 Uhr - 03.01.2018 08:00 Uhr

Realisierungszeitraum des Projektes: Winter 2017/2018

Worum geht es in diesem Projekt?

Ruhe finden!
Oft fühlen sich Eltern hilflos, verzweifelt und körperlich erschöpft, wenn Säuglinge in den ersten Monaten nach der Geburt heftig schreien, sich nicht beruhigen lassen, Koliken und Krämpfe entwickeln und zu chronischer Schlaflosigkeit neigen.
Damit Eltern und Kinder in den Räumen der SchreiBabyAmbulanz wieder zur Ruhe finden , benötigen wir eine warme, schützende und ansprechende Atmosphäre. Der Gruppen- und Therapieraum ist mit einem Teppichboden, bequemen Sitzpolstern und Kissen ausgestattet, damit Eltern, Säuglinge und Krabbelkinder sich entspannen können. Das "öffentlichen Wohnzimmer" bietet Raum zum Durchatmen und Austauschmöglichkeiten mit anderen Eltern bei einer Tasse Tee.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Unsere Zielgruppen sind schwangere Frauen in emotionalen Krisensituationen (z.B. Risikoschwangerschaften, vorausgegangene Fehlgeburten, Pränataldiagnostik ), Mütter mit postnataler Depression, Schuld- und Schamgefühlen aufgrund traumatischer Erlebnisse während der Geburt, sowie deren Säuglinge und Kleinkinder bis zu 3 Jahren mit exzessivem Schreiverhalten, Unruhezuständen, Schlaf- und Essproblemen sowie Wut- und Trotzanfällen.

Innerhalb von 48 Stunden bieten wir einen ersten Termin an und jede Familie kann bis zu 10 Sitzungen in Anspruch nehmen. Wir helfen dabei den Teufelskreis von Spannungszuständen der Eltern zu durchbrechen, damit diese nicht mit Wut und Aggressionen als Reaktion auf das Schreien der Kinder reagieren und Hand an sie legen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Sie stärken nachhaltig das gesamte Familiensystem.
Mit Ihrer Spende an den Verein SchreiBabyAmbulanz Kompetenzzentrum Frühe Hilfe e.V. wird es möglich, Familien einen Schutzraum anzubieten und neue Kräfte und Zuversicht zu sammeln.
Präventiv schützt die Arbeit unseres Vereins in den SchreiBabyAmbulanzen diese Kinder vor Gewaltübergriffen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit den Spenden könnten wir unseren doch sehr in die Jahre gekommenen, abgenutzten Teppichboden erneuern und unser „öffentliches Wohnzimmer“ noch gemütlicher gestalten.
Wir bieten in unserem Therapieraum Eltern mit ihren Säuglingen und Kleinkindern die Möglichkeit an, sich zu treffen, zu klönen und Erfahrungen auszutauschen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei kommt es uns besonders auf den Ausbau ihrer elterlichen Kompetenzen und Fähigkeiten sowie die Stärkung ihres Selbstvertrauens an.

Wer steht hinter dem Projekt?

SchreiBabyAmbulanz Kompetenzzentrum Frühe Hilfe e.V. wurde 2016 aus dem Anliegen heraus gegründet, die bereits angebotene Hilfe für (werdende) Eltern der SchreiBabyAmbulanzen, um weitere Unterstützungsangebote für Eltern und Fachleute zu erweitern.
Unsere Haltung, uns und den uns aufsuchenden Eltern gegenüber, ist bestimmt von Authentizität, Offenheit, Transparenz, Klarheit, emotionaler Wärme und positiver Wertschätzung.
Eltern als die Experten ihrer Kinder anzusehen, an dem sie ihre Potentiale und Ressourcen einbringen können, aber auch Unterstützung und Beratung erhalten, stellt eine wesentliche Grundlage des Kompetenzzentrums da.
Wir verstehen uns als Teil der öffentlich psychosozialen Grundversorgung und der Krisenhilfe und leisten Hilfe in der Schwangerschaft, auch nach der Geburt zur Vermeidung von Gewaltübergriffen auf Kinder durch ihre Eltern und tragen damit zum aktiven Schutz des Kindeswohles bei.