Autor: Klaus Meier | 27.08.19, 13:00

Weltkulturbe in Zeiten der Digitalisierung

Seit 2015 ist das Deutsche Schützenwesen als Weltkulturerbe annerkannt.
Seit dem Mittelalter gründeten sich Schützenbruderschaften und schlossen sich Bürger und Bauern in ihren Städten und Dörfern zusammen, um Hab und Gut, Kind und Kegel zu beschützen. Hieraus entwickelten sich Traditionen und Gebräuche, die von der UNESCO als einzigartig erklärt wurden.
In dieser Tradition stehen wir, wenn wir unser Schützenfest feiern, nach der Musik der Spielleute marschieren und den feierlichen Zapfenstreich begehen.
Auch der Schießsport entwickelte sich aus dieser Tradition. Ging es früher mit der Armbrust oder Steinschlossgewehr "um die Wurst", so wird heute neben den traditionellen Schießwettbewerben um Würden und Orden, um 10tel Ringe auf Meisterschaften und Ligen geschossen. Die Digitalisierung unserer Schießstände ist eine zeitgemäße Weiterentwicklung unseres Schützenwesens. Den Markenkern "Schießen" nutzen und Traditionen behutsam weiterentwickeln ohne Brüche zu verursachen, ist der Weg unseren Verein zukunftsfähig zu halten.

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